Homepage



Jetzt registrieren

DVD
Kino
Movieman-TV
Blu-ray
Katalog
Neuerscheinungen
Kritiken
Sie sind hier:  
Homepage > Blu-ray > Bericht / News

Das nervt auf der Blu-ray

08.02.2012

Die Blu-ray ist längst etabliert und es gibt überwiegend positive Erfahrungen. Nur der Erfindungsreichtum und die Rechtsabteilungen der Anbieter und Produzenten treiben aber manche Stilblüte, die den Kunden und den Filmgenuss einfach nur nerven.

Das größten Nervtöter haben wir hier für Sie zusammengetragen. Vieles wird Ihnen dabei selbst begegnet sein und wir sind auch nicht der Meinung, dass jemand mit böser Absicht diese Unsinnigkeiten auf eine Blu-ray packt. Aber Zeit für ein schmunzelndes Resümee ist es allemal.

Platz 10: Audiokommentare, die nicht untertitelt werden.
Besonders beliebt: 3 Amis, gern irgendetwas mit "Co" vor der Berufsbezeichnung und erzählen Uninteressantes, wie "Hey, dahinten die Dritte von links, ist das nicht die Tochter vom Produzenten?". Das Ganze in einer Verständlichkeit, als hätten die Jungs eine Wolldecke im Mund.

Platz 9: Behind the Scenes 

Da sieht man dann gebannt nicht selten eine Viertelstunde lang auf das bunte Treiben der Filmroyals, die mit großen Gesten zeigen, was sie jetzt vom Darsteller wollen und immer wieder "CUT!, Thank you, hahaha". Wenn man schon darauf Wert legt, diese immer wieder kehrenden Abläufe auf die Blu-ray zu satteln, dann sollte man doch bitte einen Kommentar draufsetzen, der vielleicht ein paar Infos dazu gibt. Ansonsten ist nach spätestens 1 Minute der Finger auf der Vorspultaste.

Platz 8: BD-Live und Movie IQ

Zusätzliche Inhalte laden unbd sogar während des Filmes eingeblendet zu bekommen, ist schon ein toller Gedanke. Man denke daran, welche Möglichkeiten sich hier ergeben. Man könnte einfach den Film günstig kaufen und sich gegen Bezahlung die Extras herunterladen, die einen interessieren. Doch die Realität ist düster. Trailer, Registrierungsprozesse die seitenweise Rechtslagen klären, Eigenwerbung aber um Gottes Willen bloss keinen Mehrwert für den Kunden. Verifizierbare Zahlen sind nicht öffentlich, aber mal ehrlich: Kennen Sie jemanden, der BD-Live und Movie IQ-Inhalte anschaut?

Platz 7: Wartezeit beim Laden des Menüs:

Einige Anbieter schalten sogar Texttafeln (dazu später noch mehr), die darauf hinweisen, dass es je nach Player mehrere Minuten dauern kann, bis der Film dann startet. Wer einfach nur den Film sehen will, der wird hier auf eine harte Geduldsprobe gestellt, denn mal eben aufs Klo gehen ist nämlich nicht. Sie müssen nämlich noch bestimmt das eine oder andere Mal "OK" klicken.

Platz 6: Update-Irrsinn

Immer wieder gibt es Blu-rays, die sich nicht abspielen lassen, weil der Player nicht die neueste Firmware benutzt. Kein TV-Empfang, weil der Fernseher zu alt ist? Was überall anders undenkbar scheint, nämlich, dass ein Gerät, zumal ein modernes, nicht funktioniert, bis man ein Update lädt, ist in der Welt der blauen Scheiben Realität. Einen Kompatibilitätsmodus, der Player und Scheibe zumindest zwingt, den Film abzuspielen, scheint nicht möglich. Während einige Anbieter diese Updates wenigstens über W-Lan anbieten, nötigen die meisten Anbieter den dummen Kunden dazu, über langsam Server Dateien zu laden, auf CD zu brennen und dann im Player den Updateprozess anzustossen. Technischer Fortschritt sieht anders aus.

Platz 5: Logoflut.
Hat man den Startknopf gedrückt, heißt dies noch lange nicht, dass sie jetzt den Film zu sehen bekommen. Denn bevor das erste Bild des Filmes auf den Sehnerv trifft, darf sich noch jeder, der etwas Geld gespendet hat oder das Catering organisiert hat, mit seinem Logo im Vorspann darstellen. Da kommen schnell mal vier Logos, gern auch mit je einer 15 Sekunden-Animation zusammen. Ein echtes Ärgernis und für den Verbraucher unwichtig. Die Wahrscheinlichkeit, das dieser selbst einen Film dreht und sich nun an wohlwollen an diese Promorogie erinnert, tendiert doch eher gen null. Hier kann schnell mit einer "Sofortstart"-Taste Abhilfe geschaffen werden.

Platz 4: Mit wem ich schon immer gern gearbeitet habe.
Oh Gott, wie lernt man nach 7.000 Reviews solchen Schwachsinn hassen. Stets gibt es ein Making of, eine Featurette, ein Interview, in der sich alle Darsteller und Cremitglieder über den Klee selbst loben. Alle wollten eigentlich schon immer mal mit dem anderen einen Film drehen. Eine Ehre ist und war es und ich habe das Drehbuch schon beim ersten Lesen sofort geliebt und wollte unbedingt dabei sein(wie oft liest man es eigentlich?), Der Regisseur und ich haben uns von Anfang an blendend verstanden, er hat so einen Blick für das Besondere.... AAhh!!! Was würden Sie tun, wenn sie mit so jemanden am Tisch sitzen? Also ich würde die MagLite umdrehen und ....

Platz 3: Keine Sprachumschaltung über die Audiotaste
Da hat die Indsutrie mal einen segensreichen Einfall und ermöglicht die direkte Umschaltung zwischen mehreren Sprachfassungen durch simples Drücken der "Audiotaste" an der Playerfernbedienung und was macht der Anbieter? Er sperrt diese Funktion und ersichtlichen Grund und erwartet vom Verbraucher zum Hauptmenü zu wechseln, von dort zum Tonmenü, dann die Sprachfassung zu wählen, um dann Play zu drücken. Die Krönung: Der Film startet von vorn und nicht von der Stelle, an der man zuletzt war.


So gehört sich das: Kapitel brauchen Namen

Platz 2: TV-Spots, Premierenbilder und Werbetrailer, Gametrailer.
Grundsätzlich kein Problem, die Blu-ray ist eine ideale Plattorm, um auch andere Titel des Angebotes zu promoten. Immer wieder günstig, um die Längenangaben des Bonusmaterials in die Höhe zu treiben, ohne wirklich etwas Wissenswertes zu liefern. Der einzige Trailer, den der Endverbraucher wirklich mal sehen will, ist der Kinotrailer zum gekauften Film. Doch dieser fehlt mindestens so oft, wie man andererorts mit Werbetrailern bepflastert wird. Grundsätzlich gilt: Werbetrailer sind keine Extras und haben in der Laufzeitangabe der Extras nichts verloren. Darüber hinaus ist zunehmend zu erkennen, dass die Anbieter "Zwangswerbung" noch vor dem Hauptmenü setzen, nicht selten ohne diese vorspulen oder skippen zu können. In einigen Fällen kann dies schon mal 11 Minuten dauern. Dann bekommt man noch einen besonderen Trailer hier, einen Filmtipp da, Programmvorschau sowieso.

Platz 1: Was wir dürfen und was nicht


Rechtshinweise sind ne ganz tolle Sache und erfreuen sich in den Rechtsabteilungen zusehender Beliebtheit. Immer mehr Anbieter, allen voran die Majors unterrichten uns, die den Film gekauft haben und den Film sehen wollen, zunächst darüber, wer diese Scheibe nun sehen darf, wo nicht, warum nicht und was passiert, wenn er es trotzdem tut. Haben Sie die Texte tatsächlich mal gelesen? Da gibt es sogar Hinweise darauf, die die Vorführung in öffentlichen Bussen und in Gefängnissen und auf Bohrplattformen untersagen! Können Sie sich vorstellen, dass es in Bussen oder auf Bohrinseln zu einer Kontrolle kommt? Geht es noch? Ja! Dann kommen nämlich noch 1-2 Texttafeln, in denen der Anbieter erklärt, dass die Meinungen in etwaigen Extras nicht die des Anbieters sein müssen und dann kommt noch der Dolby-/DTS-Trailer...und dann beginnt erst Punkt 5 ( siehe oben). Also ehrlich liebe Producer. Es reicht mit der Erklärungswut. Stellen sich sich zur Verdeutlichung mal vor, dass ähnliches bei einer TV-Ausstrahlung abläuft.


25.04.2013

12.04.2013

11.04.2013

26.03.2013

19.03.2013

14.03.2013

06.03.2013

01.03.2013

08.02.2013

21.12.2012

12.12.2012

08.11.2012

28.09.2012

12.09.2012

06.09.2012

04.09.2012

03.09.2012

30.08.2012

27.08.2012

15.08.2012

09.08.2012

08.08.2012

30.07.2012

26.07.2012

23.07.2012

18.07.2012


Mehr
Impressum|AGB|Kontakt|Über uns|Referenzen |So wertet Movieman