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KÖNIG DER LÖWEN: 10 Top-Geheimnisse!

17.10.2011

Am 10. November 2011 startet DER KÖNIG DER LÖWEN in ausgewählten Kinos in 2D und 3D und auch der Verkauf auf Disney-DVD und Disney Blu-ray beginnt zeitgleich.

Höchste Zeit also, eine Reise in die Vergangenheit zu unternehmen und 10 Geheimnisse über den Zeichentrick-Erfolg zu entdecken.

# GEHEIMNIS NUMMER 1: Ursprünglich sollte der Film gar nicht "Der König der Löwen" heißen!

„Als ich mit der Arbeit an DER KÖNIG DER LÖWEN begann, hieß das Projekt noch 'Der König des Dschungels'“, erinnert sich Don Hahn, der das Meisterwerk produzierte. „'Der König des Dschungels'“ stand beispielhaft für das menschliche Verhalten, das im Film auf die Tiere übertragen wurde. Wir wollten das Leben als Dschungel beschreiben, in dem Simba sich durchschlagen muss. Unser Film spielt aber gar nicht im Dschungel, sondern in der Savanne. Als Alternative hatten wir auch noch an 'Der König der Tiere' gedacht, schließlich gelten Löwen ja als solche. Aber auch diese Variante verwarfen wir, weil wir uns auf eine einfache Geschichte rund um einen Löwenkönig konzentrieren wollten. Wir dachten uns also ‚Warum nennen wir das Projekt nicht einfach DER KÖNIG DER LÖWEN?‘. Es ist eine Geschichte über ein Junges, das König werden möchte, aber von seinem Onkel des Mordes bezichtigt wird. Der junge Löwe muss daraufhin allein in der Wildnis überleben und zurückkehren, um den Thron zurückzuerobern. Das ist die ganze Handlung, es geht um einen Löwenkönig und so blieb der Name einfach hängen.“

# GEHEIMNIS NUMMER 2: Der Königsfelsen ist erfunden!

„Wir fuhren nach Kenia, um für den Film dort über die Tiere und die Landschaft zu recherchieren“, erklärt DER KÖNIG DER LÖWEN-Regisseur Roger Allers. „Leider hatten wir wenig Gelegenheit, Skizzen anzufertigen, da die Tiere immer zu schnell für uns waren. Dafür schossen wir jede Menge Fotos und versuchten, ein Gefühl für die Landschaft und das Klima zu bekommen. Das geweihte Land ist eine Collage aus verschiedenen Gegenden Kenias. Manche Ideen nahmen wir von der Landschaft des Samburu Distrikts, aber wir ließen uns von vielerlei Orten inspirieren. Immer wieder behaupten Leute, der Königsfelsen sei ein Abbild diesen oder jenen Felsens, aber sie irren sich. Der Königsfelsen ist der Fantasie eines Künstlers in Burbank entsprungen.“

# GEHEIMNIS NUMMER 3: Zazu gehörte anfangs einer viel kleineren Vogelart an!

„Zu Beginn der Story-Entwicklung war Zazu noch ein kleiner, spitz-schnäbliger Vogel“, verrät Roger Allers. Ich kann mich nicht mehr an die genaue Rasse erinnern, aber nach unserer Recherchereise nach Afrika entschieden wir uns dazu, ihn völlig zu verändern. Ständig waren diese wunderbaren Nashornvögel mit ihren Charakterköpfen um uns herum gehüpft. Der nach oben gezogene Schnabel gibt den Vögeln einen etwas hochmütigen Gesichtsausdruck; gleichzeitig aber begeisterten uns ihre gefiederten Beine, mit denen sie aussehen, als trügen sie Schlafanzughosen. Sie sahen so witzig aus und hatten so viel Persönlichkeit, dass wir schon bald wussten, dass unser Zazu ein Nashornvogel sein musste. Das hat seinen Charakter vervollständigt.“

# GEHEIMNIS NUMMER 4: Die Umwandlung des Films in 3D dauerte neun Monate!

„Als ich erstmals von den Plänen erfuhr, DER KÖNIG DER LÖWEN in 3D umzuwandeln, hatte ich so meine Zweifel, ob das machbar sein würde“, gesteht Produzent Don Hahn. „Trotzdem hat mich das Resultat überwältigt. Der Film sieht fantastisch aus! Zusammengenommen hat der Umrechnungsvorgang neun Monate in Anspruch genommen. Die ersten drei Monate haben wir nur getestet und Einstellungen ausprobiert, danach dauerte die eigentliche Produktion noch sechs Monate.“

# GEHEIMNIS NUMMER 5: Die Kreativabteilung brachte echte Löwen ins Studio, um ihre Bewegungen zu studieren!

„Als Walt Disney an Bambi arbeitete, brachte er zu Recherchezwecken Waldtiere ins Studio“, verrät Rob Minkoff, Ko-Regisseur von DER KÖNIG DER LÖWEN. „Die Künstler sollten sehen, wie diese Tiere von Nahem aussehen und sie konnten sie beim Herumlaufen beobachten – das war eine wirklich clevere Idee! Auch wir ließen uns davon anstecken und brachten echte Löwen und ihre Jungen ins Studio, um mehr über die Tiere aus DER KÖNIG DER LÖWEN zu erfahren. Ein berühmter Wildtier-Experte namens Jim Fowler brachte die Tiere zu uns. Alle Animationskünstler, die an dem Film arbeiteten, fanden diese Erfahrung extrem aufregend und informativ.“

# GEHEIMNIS NUMMER 6: Auch Rafiki war im Anfangsstadium der Story noch ein völlig anderes Wesen!

„In der ersten Phase der Produktion sah Rafiki noch völlig anders aus, als im fertigen Film“, gesteht Roger Allers. „Anfangs war Rafiki noch ein ernsthafter Berater des Königs. Wegen seiner weisen Art engagierten wir den Schauspieler Robert Guillaume für die Synchronisation. Als Robert schließlich ins Studio kam, um die Figur zu sprechen, hatte sich die Figur komplett geändert. Zwischenzeitlich hatte sich Rafiki in unserem Skript zu einem verrückten Einsiedlermönch gewandelt. Jetzt war er ein exzentrischer und geheimnisvoller Charakter mit einer etwas mystischen Aura und einer Weisheit, die sich in manchen Momenten auf spielerische Art zeigte. Robert ist ein sehr würdevoller Mensch und das war ganz und gar nicht der Job, für den er zugesagt hatte. Also verbrachten wir die erste Synchronsession damit, die Stimme und das Lachen Rafikis herauszuarbeiten. Schließlich traf Robert mit seiner Stimme den Nagel auf den Kopf – der Rest ist Geschichte.“

# GEHEIMNIS NUMMER SIEBEN: Für die Rolle der Hyänen bewarben sich Nathan Lane und Ernie Sabella!

„Der Casting-Prozess gestaltete sich bei DER KÖNIG DER LÖWEN extrem lang und aufwändig“, erklärt Ko-Regisseur Rob Minkoff. „Wir hatten jede Menge Ideen für die verschiedenen Charaktere des Films, aber zu unseren größten Erfolgen zählen zweifellos Timon und Pumbaa. 1992, als wir DER KÖNIG DER LÖWEN produzierten, standen Nathan Lane und Ernie Sabella gerade in der Broadway-Produktion 'Guys and Dolls' auf der Bühne. Sie liefen sich in New York beim Vorsprechtermin in die Arme und entdeckten so durch Zufall, dass sie beide für die Rolle der Hyänen vorgesehen waren. Sie baten den Regisseur, zusammen vorsprechen zu können und brachten beim Vortragen mit ihren Texten auch wirklich alle zum Lachen. Irgendetwas passte jedoch nicht völlig, weshalb wir uns dachten ‚Lass sie doch einfach Timon und Pumbaa übernehmen!‘. Und dieses Mal passte es perfekt.“

# GEHEIMNIS NUMMER 8: Der Hakuna Matata Song war im Original-Skript gar nicht vorgesehen!

Zu Produktionsbeginn hatten wir ein Lied namens 'He’s Got It All Worked Out' im Film“, enthüllt Rob Minkoff. „Wir wünschten uns ein lustiges Lied über das Essen von Käfern, denn wir wollten damit ausdrücken, dass Simba gar kein wirklicher Löwe ist, als er Timon und Pumbaa trifft: Er gibt seinen Lebenswandel als Löwe auf und geht deshalb auch von zu Hause fort. Irgendwie konnten wir aber nicht jeden restlos davon überzeugen, dass ein ganzes Lied über das Käferessen eine gute Idee ist. Wenig später kam dann auch unser Rechercheteam von seinem Afrika-Trip zurück und hatte den Ausdruck 'Hakuna Matata' im Gepäck. Das wurde anschließend in einem Meeting mit Tim Rice diskutiert und so blieb die Idee hängen. Ich weiß noch, wie Tim sagte ‚Hmmm, Hakuna Matata, das klingt ein bisschen wie 'Bibbedi-Bobbedi-Bu'. Und das Lied war geboren!“

# GEHEIMNIS NUMMER 9: Die Frau eines Animationskünstlers lieferte die Inspiration zu Pumbaas typischem Bauchrubbeln!

„Meine Frau war während der Produktion von DER KÖNIG DER LÖWEN mit unserem ersten Kind schwanger”, erklärt Animator Tony Bancroft. „Beobachtet man schwangere Frauen, fällt auf, dass sie sich gerne den Bauch streicheln. Das gibt ihnen ein angenehmes Gefühl und beruhigt sie. Ich sah also meine Frau, wie sie sich den Bauch streichelte und fand die Idee witzig, diese Angewohnheit auf den großen, dicken Pumbaa zu übertragen. Man sieht die Geste in der Szene, in der Pumbaa auf dem Rücken liegend den Sternenhimmel beobachtet. Ich animierte also die Szene und ließ ihn sich sanft den Bauch streicheln wie eine Schwangere, denn das erschien mir natürlich. Das macht ihn menschlicher und man kann sich besser mit ihm identifizieren.“

# GEHEIMNIS NUMMER 10: Ursprünglich wünschten sich die Filmemacher Cheech und Chong in den Rollen der Hyänen!

„Wir taten uns wirklich schwer damit, die richtigen Stimmen für die Hyänen zu finden”, gesteht Rob Minkoff. „Gary Trousdale, einer der Regisseure von 'Die Schöne und das Biest', half uns im Anfangsstadium der Entwicklung und entwickelte ein eigenes Storyboard, das auf Cheech und Chong in den Rollen der Hyänen basierte. Die Einfälle waren sehr lustig, aber leider arbeiteten Cheech und Chong zu dieser Zeit nicht zusammen und somit konnten wir die beiden auch nicht zusammen für die Parts engagieren. Etwa zur selben Zeit hörten wir davon, dass sich Whoopie Goldberg für den Film interessierte. Als wir sie fragten, ob sie Interesse daran hätte, eine Hyäne zu synchronisieren, sagte sie sofort begeistert zu. Also hatten wir Cheech und Whoopie anstatt Cheech und Chong!“


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