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Königreich der Himmel
 Kingdom of Heaven
Der junge französische Schmied Balian staunt gegen Ende des 12. Jahrhunderts nicht schlecht, als man ihm kurz nach dem Tod von Frau und Kind eröffnet, er sei der uneheliche Sohn des berühmten Ritters und Kreuzzughelden Godfrey von Ibelin. Balian begräbt seinen Kummer und folgt dem Vater nach Jerusalem, wo der ohnehin brüchige Religionsfriede zwischen Moslems, Juden und Christen gerade neuen, nachhaltigen Proben ausgesetzt ist. Directors Cut: Satte 47 Minuten länger ist die zuerst nicht erscheinen sollende Regieschnittfassung. Also so, wie Regisseur Ridley Scott sie auch tatsächlich wollte. Maßgeblich enthält diese Fassung verlängerte Dialoge und geht wesentlich tiefer auf das Verhältnis zu "Sibylla" ein, die, so erfährt der Zuschauer, einen Sohn hatte, der nach dem Tod des leprakranken Königs zum König gekrönt wird, aber selbst an der damals noch tödlichen Krankheit stirbt, um wiederum Gui Platz zu machen.
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9,25 / 10
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Drehbuch
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9,00 / 10
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Darsteller
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9,00 / 10
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Technik
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10,00 / 10
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Inhaltswertung
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9,00 / 10
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Kommentar zum Inhalt
Königreich der Himmel ist einer der seltenen Filme, in denen meisterhaft Geschichte und Story miteinander verwoben werden, ohne das es kitschig oder einer der beiden Vehikel für einen Actionsalat wird. Die ganze Zeit über bleibt der Film in seinem Umfeld historisch korrekt, während die Geschichte von Balian frei erfundenes Heldenepos mit reinem Herzen ist, wie schon Scotts Vorgänger "Gladiator". Trotz seiner beachtlichen Laufzeit ist der Film nie in einer Position, das einem die Blase drückt. Nein, man verkneift sich sich den Gang auf den Ort, um ja zu sehen, wie es wohl weitergeht. Technisch ist der Film eine Sensation. Absolute Referenzklasse mit offenen Ähnlichkeiten zu Herr der Ringe. Insbesondere die Schlacht um Jerusalem hat große Parallelen zu der Schlacht um Minas Tirith (HdR). Orlando Bloom zeigt sich von einer so glaubwürdigen Seite, wie man es sonst nur von Altrecken wie Jeremy Irons erwarten darf. Directors Cut: Ich bin sehr zufrieden mit der Langfassung. Ebenso, wie schon bei Herr der Ringe, ergibt der Directors Cut ein insgesamt runderes, vollständigeres Bild. Vor allem erfährt man weit mehr über Balian, seinen Werdegang und versteht nun viel besser seine Beweggründe, "reinen Herzens" zu handeln und die Ehe mit Sibylla abzulehnen. Auch wenn dies zunächst Unglück für Jerusalem bedeutet. Fazit Hier stimmt Alles: Absolutes Kinoerlebnis
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Genre
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Historienfilm
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Land
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USA |
Jahr
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2005
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Kinostart (D)
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05.05.2005
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Laufzeit
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145 Minuten
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FSK
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Produktion / Verleih
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Twentieth Century Fox (Produktion) |

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Trailer zum Film
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Drehbuch
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Kamera
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Musik
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Produzent
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Regie
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Schauspieler
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