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Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los
 Ice Age: Dawn of the Dinosaurs
Die Helden der Eiszeit sind zurück auf der Leinwand. Natürlich versucht Scrat noch immer die schwer fassbare Nuss zu schnappen (und findet dabei vielleicht die große Liebe), Manni und Ellie erwarten die Geburt ihres Mini-Mammut, Sid, das Faultier, bekommt Ärger, als er sich mit gefundenen Dino-Eiern seine eigene Ersatzfamilie schaffen will und Diego der Säbelzahntiger fürchtet, dass er vielleicht zu "soft" werden könnte, wenn er immer mit seinen Kumpels rumhängt.
Bei dem Versuch, Sid aus einer unglücklichen Situation zu befreien, gerät die Truppe in eine mysteriöse Unterwelt tief unter dem Eis, in der sie einige überraschende Begegnungen mit Dinosauriern haben. Sie müssen sich mit einer Flora und Fauna auseinander setzen, die Amok zu laufen scheint und schließlich treffen sie auf ein unbarmherziges, einäugiges Wiesel namens Buck, das den Dinosauriern ewige Rache geschworen hat und sie mit wenig Erfolg jagt.
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8,25 / 10
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Drehbuch
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8,00 / 10
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Darsteller
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8,00 / 10
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Technik
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9,00 / 10
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Inhaltswertung
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8,00 / 10
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Kommentar zum Inhalt
Nachdem "Ice Age 2 - Jetzt taut's" (2006) nicht so bombig einschlug wie erhofft wurde, legt "Ice Age 3 - Die Dinosaurier sind los" in einem furiosen Wirbelwind nach. Nicht nur, dass natürlich wieder die alte Crew mit von der Partie ist, auch über die umfangreiche Anwesenheit von Eichelfetischist Scrat darf sich das Publikum ein weiteres Mal freuen. Der Publikumsliebling bekommt nicht nur reichlich viele Szenen, sondern sogar eine Gespielin an die Seite gestellt, deren Versessenheit nach der Nuss der von Scrat in nichts nachsteht. Aber eigentlich geht es nicht um die Jagd nach kullernden Baumfrüchten, sondern um die Abenteuer des bekannten Teams aus Mammuts, Säbelzahntiger und Faultier. Die Combo erwartet Nachwuchs und das sät natürlich erstmal Zwietracht, ist aber Voraussetzung dafür, dass man sich schließlich zusammen findet und wahre Werte definiert. Auch Teil drei demonstriert wieder deutlich, dass Freundschaft und Familie die wichtigsten Dinge im Leben sind.
Die Geschichte selbst kommt ein wenig langsam in die Gänge, das Abenteuer steigert sich aber bald zu einem enorm actionreichen Urwaldspektakel, dem es an Tempo keinesfalls mangelt. Größer könnte der Kontrast zur Eislandschaft nicht sein, denn der Hauptteil des Filmes spielt in einem unterirdischen Land, dessen Flora und Fauna sich äußerst reichhaltig gestalten. Und man muss wirklich zugeben: Das satte Grün und die Vielzahl der prähistorischen Lebensformen tun den Zuschaueraugen, die durch die monoton anmutenden Eisflächen schier ausgehungert sind, wirklich wohl. Das mag natürlich auch daran liegen, dass die Animationen wieder fabelhaft gelungen sind. Zwar kommen sie qualitativ nicht ganz an optisch so ausgeklügelte Produktionen wie "WALL-E" heran, dennoch überzeugt, was man zu sehen bekommt, von der ersten bis zur letzten Sekunde.
Angenehm fällt auch auf, dass man weitestgehend auf Kitsch verzichtet hat. Zwar bleiben die obligatorischen Tierbabys nicht aus, diese stellen diesmal aber zähnefletschende Tyrannosaurier und die sind weniger anrührend als der glücklicherweise nur auf das Ende beschränkte Wimpernschlag eines Mammutjungen namens "Peaches". Das Familienmotiv steht zwar im Zentrum der Geschichte, gewichtiger fällt aber das Freundschaftsmotiv aus, vor allem das der Männerfreundschaft im Hinblick auf die Variante des ewigen Einzelgängers, der in Form der neuen Figur "Buck" eingeführt wird – eine herrlich schrille Gestalt, die in ihrer Irrwitzigkeit den Rest der Bande locker in den Schatten stellt. Aber nicht nur bei Buck sitzen die Pointen. Der Humor geht insgesamt voll auf, denn es hagelt Situationskomik, geschickte Dialoge, ironische Überzeichnungen und an Slapstick fehlt es natürlich auch nicht.
"Ice Age 3" zeigt, wie man Fortsetzungen macht und beweist, dass man das Alte nicht noch mal lauwarm aufkochen braucht, sondern sich mutig in neue Gefilde stürzen kann, ohne dabei Baden zu gehen. Teil drei zeichnet sich durch Actionreichtum und Humordichte aus und gestaltet sich zudem gut getimed.
Fazit
Rein ins Vergnügen!
(Christina Antje Friedrich)
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Genre
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Trickfilm/Animation
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Land
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USA |
Jahr
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2009
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Kinostart (D)
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01.07.2009
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Laufzeit
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96 Minuten
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FSK
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Trailer zum Film
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Drehbuch
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Musik
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Regie
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Sprecher
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