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Year One - Aller Anfang ist schwer

The Year One

Was ist der Sinn des Lebens? Diese äußerst tiefgründige und philosophische Frage stellt sich der einfache Dorfbewohner und notorische Faulenzer Zed (JACK BLACK), nachdem er vom Baum der Weisheit gegessen hat. Seine neuerworbene Erleuchtung bringt ihn prompt in so große Schwierigkeiten mit dem Rest seines Dorfes, dass er fliehen muss. Gemeinsam mit seinem Kumpel Oh (MICHAEL CERA), der sich Zed widerwillig anschließt, brechen die beiden Freunde auf zu einer abenteuerlichen Reise quer durch den Anbeginn der Zeitrechnung. Auf der Suche nach einer Antwort geraten sie – immer im denkbar ungünstigsten Moment – in allerlei haarsträubende Situationen, die ihre wildesten Träume übertreffen, und verursachen dabei Katastrophen von wahrhaft biblischen Ausmaßen.

5,30 / 10
Drehbuch

4,00 / 10
Darsteller

6,00 / 10
Technik

6,00 / 10
Inhaltswertung

5,00 / 10

Kommentar zum Inhalt

Jack Black gilt nicht umsonst als DER amerikanische Comedian, denn in Komödien wie "Neid", "School Of Rock", "Nacho Libre", "Abgedreht" oder "Tropic Thunder" hat er bewiesen, was er am besten kann: Volle Kanne alles geben, und das reicht von subtiler Komik bis hin zu plattem Ulk. Körperlichkeit, Grimassen, Sprachwitz, Musikalität und Gespür für den richtigen Moment - der Kalifornier hat  alles, was ein humorvolles Herz begehrt. In seiner neuesten Rolle als Steinzeitprolet geht er wiederum in die Vollen, allerdings scheitert die Komödie des beliebten Regisseurs und Drehbuchautors Harold Ramis ("Und täglich grüßt das Murmeltier", "Reine Nervensache", "Teuflisch", "The Ice Harvest") an ihrem flachen Humor, der sich hauptsächlich auf Kopfnüssen und Fäkalwitzen gründet. Da hat man schon wesentlich bissigere Beiträge zu den jungen Jahren unserer Zeitrechnung gesehen, allen voran natürlich "Monty Python - Das Leben des Brian", in dessen Schatten sich "Year One" zu schlagen versucht. Dass das deutlich misslingt, sagt natürlich noch nicht, dass der gesamte Film misslungen ist. "Year One" ist leichter Humor, der keinem weh tut, außer den sich beständig auf die Fresse legenden Protagonisten.

Der von Judd Apatow lediglich produzierte, nicht aber geschriebene Klamauk stellt sich nicht bloß als wenig anspruchvoll heraus, es fehlt ihm auch an spritzigen Dialogen und einem kernigenDrehbuch. Auf zu ausgetretenen Pfaden bewegen sich Jack Black und Michael Cera ("Superbad", "Juno; "Extreme Movie") als Steinzeitkumpanen durch die Geschichte. Dabei wird auf Ironie oder hintergründigen Humor zugunsten von Klamauk verzichtet, obwohl doch auch historische Begebenheiten Potential für scharfe Pointen oder Bezüge hergeben hätten können. Da hilft auch nicht, dass Oliver Platt ("Lake Placid", "Ready to Rumble"), der als Stand-Up-Comedian bekannte David Cross ("Men in Black", "Chain of Fools", "The Grand") oder der erst kürzlich in "Nachts im Museum 2" eine fabelhaft komische Rolle als Pharao abgebende Hank Azaria ("Große Erwartungen", "Eulogy") mit von der Partie sind.

Unterm Strich schafft es "Year One" über seine immerhin fast 100 Minuten schlicht zu unterhalten, Anspruch, mehr als die übliche Zahl an Anspielungen oder gar erinnerngswürdige komische Momente hat die Produktion nicht zu bieten.

Fazit

Nicht mehr als schlichte Unterhaltung

(Christina Antje Friedrich)

Genre
Komödie
Land
USA
Jahr
2009
Kinostart (D)
27.08.2009
Laufzeit
98 Minuten


FSK



Trailer zum Film

Drehbuch


Kamera


Musik


Regie


Schauspieler
Mehr zur DVD

Fassung wählen:


Laufzeit: 95 Minuten

FSK:


Verkauf ab: 11.02.2010

Verleih ab: 14.01.2010 Bildformat: 1:1.85

Tonformat:

Deutsch
Dolby Digital 5.1

Englisch
Dolby Digital 5.1

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